Ausstellung „Der Kommunismus in seinem Zeitalter“ nach Hamburg-Mitte holen!

In 2017 jährt sich die russische „Oktoberrevolution“ zum 100. Mal. 1917 griffen nach dem Sturz des Zaren die Bolschewiki unter der Führung Lenins im heutigen St. Petersburg nach der Macht. Dieses Ereignis stellte die Geburtsstunde des Kommunismus dar, welche als politische Massenbewegung das 20. Jahrhundert nachhaltig beeinflusste. Die totalitären kommunistischen Parteien waren angetreten, nicht nur die „Welt“, sondern auch den Menschen von Grund auf zu verändern. Von dieser Entwicklung wurden nicht nur, aber vor allem die Staaten Mittel- und Osteuropas einschließlich der SBZ/DDR seit 1945 bis 1989/90 grundlegend geprägt.

In augenfälligem Kontrast dazu steht die Tatsache, dass die Auseinandersetzung mit Aufstieg, Ausdehnung und Fall der kommunistischen Bewegung hier zu Lande bisher sehr zurückhaltend betrieben wurde. Die angesehene, in Berlin ansässige Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur sowie das Deutsche Historische Museum haben dies zum Anlass für die Konzeption einer Ausstellung „Der Kommunismus in seinem Zeitalter“ genommen, die gerade für die politisch-historische Bildungsarbeit hervorragend geeignet erscheint. Die Ausstellung wird bereits an zahlreichen Orten (nicht nur) in Deutschland gezeigt und findet regen Anklang.

Die Ausstellung umfasst 25 Tafeln (DIN-A1-Plakate) mit über 200 zeithistorischen Fotos, Dokumenten sowie QR-Codes, die mit Filmdokumenten im Internet verlinkt sind. Die Plakate können gegen eine Schutzgebühr von 30 Euro bestellt werden. Sie werden gerollt geliefert und müssen vor Ort gerahmt oder auf Ausstellungsplatten aufgezogen werden.

Die Ausstellung ist ein ideales Medium, um in Schulen, in Foyers von Rathäusern, Volkshochschulen, Bibliotheken, Kirchen und vor allem an öffentlichen Orten zur Auseinandersetzung mit dem historischen Kommunismus und seinen Diktaturen einzuladen.

Dies vorausgeschickt beschließt die Bezirksversammlung:

1. Die Verwaltung wird geben, einen geeigneten Ort für die Ausstellung zu suchen (beispielsweise in den Räumlichkeiten der Finanzbehörde oder in der Eingangshalle des Rathauses) und die Bezirksversammlung oder den Hauptausschuss über das Ergebnis zu unterrichten.

2. Wenn ein Ausstellungort gefunden ist, wird die Verwaltung gebeten, die 25 Tafeln gegen die Schutzgebühr von 30 Euro zu bestellen und eine Rahmung vorzunehmen oder die Plakate ggf. auf Ausstellungsplatten aufzuziehen. Die Finanzierung könnte über den Titel: Öffentlichkeitsarbeit der Bezirksversammlung erfolgen.

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