Streckenabschnitte des Elberadweges überprüfen und entschärfen

Vor drei Jahren wurde der neue Teilabschnitt des Elberadweges auf der öffentlichen Hochwasserschutz­anlage von der Billhorner Brückenstraße bis zur Promenade Deichtor fertiggestellt. Er verbindet den Hamburger Osten mit der Innenstadt. Im Bereich zwischen der Oberhafenbrücke – über die Strecke beim Deichtorcenter bis hin zur Einmündung der Radverbindung in die Ludwig-Erhardstraße – ergeben sich al­lerdings drei schwierige/kritische Situationen für Radfahrer, die eine Überprüfung erfordern. Hierbei handelt es sich zunächst um den Kreuzungsbereich am nördlichen Ende der Oberhafenbrücke – Altlän­derstraße – Stadtdeich (Anlage 1). Der Radweg wird an dieser Stelle durch die Oberhafenbrücke unterbrochen und die Radfahrer müssen den Kreuzungsbereich passieren. Durch das Brückenbauwerk und die dazugehörigen massiven Be­tonbauten ergibt sich eine erhebliche Unübersichtlichkeit für alle Verkehrsteilnehmer.

Der Radweg ver­läuft dann weiter auf der Hochwasserschutzanlage bis er durch die 4-spurige Straße Oberbaumbrücke „unterbrochen“ wird. Die nächste Querungsmöglichkeit ist eine ca. 50 Meter entfernte Ampel. Die Praxis zeigt, dass viele diesen „Umweg“ nicht wählen, sondern direkt die 4-spurige Straße queren. Dabei ent­stehen häufig gefährliche Situationen, da dort 50 km/h ausgewiesen ist (Anlage 2). Die dritte Situation ergibt sich bei der Einmündung in die Ludwig-Erhardstraße, der Radweg wird dort von der Hochwasser­schutzanlage nach unten geführt. Fünf Sperrpfosten und ein Schild sind sehr eng aneinandergereiht, so­dass das Passieren höchste Konzentration erfordert (Anlage 3).

Dies vorausgeschickt beschließt der Ausschuss für Verkehr und Umwelt:

1. Die drei vorgenannten Situationen werden von den zuständigen Stellen in Augenschein genommen und überprüft.

2. Bei der Situation an der Oberhafenbrücke gilt es, mehr Übersichtlichkeit für alle Verkehrsteilnehmer herzustellen, sodass Gefahrensituationen vermieden werden. Dabei ist insbesondere der Eckbereich (wenn die Fahrradfahrer die Hochwasserschutzanlage verlassen) und der anschließende Kreuzungsbereich zu überprüfen.

3. Bei der Oberbaumbrücke sollte insbesondere geprüft werden, inwieweit eine Querungsmöglichkeit geschaffen werden kann. Falls dies nicht möglich ist, sollten Überlegungen angestellt werden, wie die Situation entschärft werden kann.

4. Hinsichtlich der Sperrpfosten/Poller ist zu prüfen, ob 2 – 3 Stück entfernt werden können, um mehr Freiraum an der Stelle zu gewährleisten, sodass Fahrradfahrer ungehinderter passieren können.

5. Der Ausschuss für Verkehr und Umwelt wird nach der Sommerpause oder früher über die Ergebnisse der Prüfung informiert.

Anlage 1, CDU-Antrag Elberadweg
Anlage 2, CDU-Antrag Elberadweg
Anlage 3, CDU-Antrag Elberadweg

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