Vorausschauend handeln – Verkehrsgutachten für das Airbus Dienstleistungszentrum erstellen

Am Dienstag, den 30. Januar 2018 haben der Standortleiter und Vertreter von Airbus Finkenwerder die Planungen zum Airbus Dienstleistungszentrum (im folgenden DLZ) auf Grundlage des Bebauungsplan-Entwurf Finkenwerder 44 im Regionalausschuss Finkenwerder präsentiert.

Die geplante Rotunde des Dienstleistungszentrums beinhaltet maßgeblich das Besucher- und Empfangszentrum, indem hauptsächlich die Organisation und Abfertigung der Werksbesichtigungen erfolgen sollen. Als ergänzende Angebote sind ein Flugsimulator und weitere luftfahrtbezogene Exponate vorgesehen. Das DLZ dient zugleich als Eingang zu weiteren Dienstleistungs-, Einkaufs- und sonstigen Nutzungsangeboten. Dazu zählen: ein Lebensmittelvollsortimenter im Untergeschoss, Fitness- und Gesundheitszentrum, Kindertagesstätte im Obergeschoss, Hotelnutzung, Gastronomie sowie Büroräume für Dienstleistungen (z.B. Krankenkasse, Reisebüro).

Die Zufahrt zum DLZ und den oben genannten Nutzungen liegt nach einer ersten verkehrsgutachterlichen Einschätzung ausreichend weit (mindestens 100 m) vom Kreuzungspunkt Neßdeich/Kreetslag entfernt (vgl.: Bebauungsplan-Entwurf Finkenwerder 44, S.3.). Damit liegt die Zufahrt unmittelbar am westlichen Ortseingang von Finkenwerder. Durch die vorgenannten Angebote, die das DLZ umfasst, ist mit erheblichen – zusätzlichen – Ziel- und Quellverkehren für Finkenwerder zu rechnen, die einer gutachterlichen Einschätzung bedürfen.

Die Verkehrsbelastung Finkenwerders hat in den vergangenen Monaten wieder deutlich zugenommen. Ursächlich hierfür erscheint, dass Mitarbeiter/innen von Airbus und den Zulieferbetrieben die Ortsdurchfahrt wieder vermehrt als Anfahrtsweg nutzen. Hinzu kommt die Ansiedlung des Zentrums für Angewandte Luftfahrtforschung und des Airbus Technologie Park II im Gewerbegebiet der Rüschhalbinsel.

Dies vorausgeschickt beschließt die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte:

  1. Im Rahmen des Bebauungsplan-Entwurf Finkenwerder 44 ist ein Verkehrsgutachten zu erstellen, welches die oben genannten Aspekte genauer betrachtet/untersucht. Besonders zu berücksichtigen ist die mengenmäßige Mehrbelastung des Verkehrsaufkommens für die Ortsdurchfahrt Finkenwerder. Darüber hinaus die Zufahrtssituation zum DLZ, da sich die Ein- und Ausfahrt zur Tiefgarage unmittelbar am Ortseingang befindet.
  2. Die Ergebnisse des Gutachtens werden im Regionalausschuss Finkenwerder vorgestellt und diskutiert.
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