Seit Juli 2025 ist die Treppenanlage in der Verlängerung des Lohsepark an der Überseeallee neben der HafenCity Universität durch Absperrgitter abgeriegelt. Es gibt keinen erkennbaren Grund wie bspw. Bautätigkeiten, die die Sperrung erklären. Dies veranlasste die CDU-Bezirksfraktion zu einer Anfrage.
Die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen (BSW) nahm daraufhin Stellung und teilte mit: „Die Anlage ist aktuell nicht verkehrssicher. Im Bereich der Sitz- und Gehstufen treten erhebliche Mängel, in Form von losen Steinen, Abdecksteinen und vergrößerten Fugen auf. Die Sperrung kann aufgehoben werden, wenn die Verkehrssicherheit wieder sichergestellt ist. Es liegt dazu eine Machbarkeitsstudie vor, auf deren Grundlage die HCH derzeit einen Zeitplan zur Wiederherstellung der Verkehrssicherheit erstellt. Die barrierefreie Rampenanlage ist von der Sperrung unberührt und sichert weiterhin die Zugänglichkeit.“
Die Antwort ist wieder ein Hammer, so Dr. Gunter Böttcher, Fraktionsvorsitzender der CDU-Bezirksfraktion und Bewohner der HafenCity. Nach so kurzer Zeit der Fertigstellung ist die Treppenanlage schon jetzt nicht mehr verkehrssicher und eine Machbarkeitsstudie musste in Auftrag gegeben werden. Hier scheint das Gewährleistungsmanagement versagt zu haben.
Derzeit verursacht die Sperrung monatliche Kosten in Höhe von 87,50 € für den Bauzaun. Einen Zeitplan für die Wiederherstellung der Verkehrssicherheit und somit die Öffnung der Treppenanlage konnte die BSW noch nicht nennen, obwohl die Treppenanlage seit 8 Monaten gesperrt ist, kritisiert Rando Aust, Zubenannter Bürger der CDU-Bezirksfraktion und Bewohner der HafenCity.
Die CDU-Fraktion wird mit einer weiteren Anfrage nachhaken, wann mit einer Öffnung zu rechnen ist, wie hoch die Kosten der Machbarkeitsstudie waren oder auf welche Kosten sich die Wiederherstellung der Treppenanlage belaufen. Auch wird die CDU mögliche Gewährleistungsansprüche bei der BSW abfragen.
