CDU-Politiker fordert klare Priorität für den Stadtteil
Die geplante Deicherhöhung im Hamburger Süden ist aus Sicht der CDU ein zentrales Infrastrukturprojekt für die Sicherheit und Zukunftsfähigkeit des Stadtteils. Angesichts steigender Anforderungen an den Hochwasserschutz brauche Finkenwerder verlässliche Planungen und einen klaren Zeitrahmen für die Umsetzung.
Dazu erklärt das CDU-Mitglied im Regionalausschuss Finkenwerder, Pascal Wille: „Der Schutz durch leistungsfähige und zukunftssichere Deiche ist eine Grundvoraussetzung für das Leben und Arbeiten in Finkenwerder. Viele Bürgerinnen und Bürger verfolgen sehr genau, wie es mit der Planung vorangeht. Hier erwarten sie zu Recht Transparenz und Verbindlichkeit.“
Nach aktuellen Planungen sei vorgesehen, mit einem Teil des Bauabschnitts bereits im Jahr 2027 zu beginnen. Dies sei ein wichtiges und positives Signal, so Wille. „Das erste Maßnahmen voraussichtlich 2027 starten können zeigt, dass das Projekt vorankommt. Das begrüßen wir ausdrücklich. Gleichzeitig darf das nicht darüber hinwegtäuschen, dass Finkenwerder auch weiterhin höchste Priorität beim Hochwasserschutz haben muss.“
Gerade für einen Stadtteil, der unmittelbar an der Elbe liegt und stark von Industrie, Mittelstand und Wohnbebauung geprägt ist, sei ein moderner Deichschutz unverzichtbar. „Der Hochwasserschutz ist keine abstrakte Zukunftsfrage, sondern betrifft ganz konkret die Sicherheit von Familien, Betriebe und Arbeitsplätze vor Ort“, betont Wille.
