Letzten Freitag haben Mitglieder der Bezirksversammlung die Regenbogenflagge am Bezirksamt Hamburg-Mitte gehisst, um zu zeigen, dass die Freiheit und Sicherheit queerer Menschen untrennbar mit den Grundwerten der Bundesrepublik verwoben sind.

Das Hissen der Regenbogenflagge hat nach dem verheerenden, mutmaßlich islamistisch motivierten Terroranschlag auf den CSD in Berlin eine völlig neue, existenzielle Dimension erreicht.

„Der Anschlag ist ein Angriff auf die Freiheit aller“, so der Fraktionsvorsitzende der CDU-Bezirksfraktion Hamburg-Mitte, Dr. Gunter Böttcher. „Kein Mensch darf durch Gewalt eingeschüchtert oder in die Unsichtbarkeit gedrängt werden. Umso deutlicher muss jetzt Solidarität mit einer akut bedrohten Gemeinschaft gezeigt und ein Zeichen gegen religiösen Fundamentalismus und Menschenhass gesetzt werden“, so Dr. Böttcher weiter.

Der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU-Bezirksfraktion Hamburg-Mitte und stellvertretende Landesvorsitzende der LSU (Landesverband der Lesben und Schwulen in der Union) Hamburg , Roland Hoitz, ergänzt: „Das Hissen der Regenbogenflagge ist gerade nach dem Berliner CSD-Anschlag ein unentbehrliches Signal geworden. Ein gesellschaftliches Symbol für Vielfalt, Respekt, Toleranz und gegen Diskriminierung. Die Flagge setzt ein primäres internationales Zeichen der queeren Bewegung (LGBTIQ+) für Akzeptanz und Menschenrechte.“

Abschließend der Fraktionsvorsitzende der CDU-Bezirksfraktion Hamburg-Mitte, Dr. Gunter Böttcher, „Es muss deutlich werden, dass diese Werte ebenso wie Freiheit und Gleichheit zum Kern der Demokratie gehören und für eine freie und offene Gesellschaft unverzichtbar sind“.